Use Case - Automatisiertes User Provisioning
Situation:
Die Benutzerverwaltung einer größeren Firma ist einer ständigen Veränderung unterworfen:
Mitarbeiter verlassen die Firma, neue Mitarbeiter werden eingestellt, Mitarbeiter übernehmen eine
neue Aufgabe. Dazu kommen Mitarbeiter von Subunternehmen oder aus Partnerfirmen, die, teilweise für
eine begrenzten Zeitraum, für ihre Aufgaben Berechtigungen in den IT-Systemen benötigen. Diese
Veränderungen werden an einer zentralen Stelle (HR-System, zentrale Verzeichnisse) erfasst.
Veränderungen in diesen zentralen Katalogen sind der Auslöser für die notwendigen Änderungen in den
Benutzerverwaltungen der IT-Systeme. Es wird erwartet, dass diese Anpassungen schnell, zuverlässig
und kostengünstig vorgenommen werden. Häufig existieren komplexe Antragsverfahren zur Realisierung
der notwendigen Anpassungen.
Problemstellung:
Dabei besteht die Hauptschwierigkeit in der Zuordnung von differenzierten technischen
Berechtigungen auf einer Vielzahl von IT-Systemen für einen logischen Aufgabenbereich. Diese führt
häufig dazu, dass einzelne Berechtigungen erst dann vergeben werden, wenn der Mitarbeiter diese
einfordert. Nicht mehr notwendige Berechtigungen beleiben erhalten (der Mitarbeiter beschwert sich
darüber nicht). Die Folgen sind: lange Wartezeiten und dadurch verminderte Produktivität, hohe
Sicherheitsrisiken durch zu viele Berechtigungen oder möglicherweise sogar der Verlust von Kunden-
oder Partnerbeziehungen, weil notwenige Business Prozesse nicht durchgeführt werden können.
Lösung:
Durch den Einsatz eines Identity Management (IdM) Systems können diese Routineaufgaben
weitgehend automatisiert werden. Dazu werden Regeln hinterlegt, wie die in
Arbeitsplatzbeschreibungen definierten logischen Aufgabenbereiche in technische Berechtigungen
aufzulösen sind (Rollendefinitionen). Veränderungen in den zentralen Personalverwaltungssystemen
werden automatisch an das IdM System übergeben und hier wird auf der Basis der definierten Rolle,
die Berechtigung der Personen auf den angeschlossenen Zielsystemen genau an die Erfordernisse
angepasst. Bis zu 80% der Kosten können so gegenüber einer manuellen Administration eingespart
werden, die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird erhöht und durch das Vermeiden von Fehlern wird die
Sicherheit wesentlich verbessert.
SAM Jupiter ist mit seiner zentralen Komponente, dem Provisioning Server, für die Umsetzung
dieser Anforderungen abgestimmt.

